Ausbildung zum Industriemechaniker/in bei SCHERDEL | ERZ LIVE Podcast

Shownotes

Im siebten ERZ LIVE Podcast sprechen wir mit dem Auszubildenden Leon über seine Ausbildung zum Industriemechaniker. Ausführliche Infos über SCHERDEL als Ausbildungsbetrieb erfahren wir von der Ausbilderin Annett Helmert.

Im ERZ LIVE Podcast bringen wir Licht in die Vielfalt an Ausbildungsberufen und Studiengängen im Erzgebirgskreis! Jede Woche Freitag erwartet dich eine neue spannende Folge über verschiedene Wege nach der Schule. Abonniere uns, um nichts zu verpassen und teile den Podcast mit deinen Freunden. :)

Alle weiteren Informationen zu einer Ausbildung bei SCHERDEL gibt es hier: https://scherdel.com/karriere/schueler/#berufsausbildung

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Erz Live-Podcasts.

00:00:04: Heute wieder hier aus unserem wunderschönen Studio in Anäberg-Wuchholz.

00:00:07: und

00:00:08: heute geht es um den Ausbildungsproof zum Industriemechaniker bzw.

00:00:11: zur IndustrieMechanik.

00:00:12: Karin

00:00:15: Echten,

00:00:15: jetzt sogar vor kurzem ausgelernten Industriemechaniker habe ich jetzt hier und zwar den Leon von Schadl aus Marienberg.

00:00:21: Grüß dich!

00:00:21: Hallo!

00:00:23: Sehr schön.

00:00:23: Schön erst mal dass du da bist, ne?

00:00:26: Zwanzig Jahre bist der Alt und du hast schon gesagt... Du hast die Ausbildung wirklich vor Kurzem, vor Kurzem erst abgeschlossen.

00:00:34: Erzähl mal wie lang ist das jetzt?

00:00:35: ja?

00:00:35: Ja, das

00:00:36: richtig.

00:00:36: Ich bin letzte Woche Dienstag fertig geworden mit der Ausbildung.

00:00:41: ...

00:00:42: stark absolut.

00:00:43: Also schon mal herzlichen Glückwunsch, ne?

00:00:45: Dankeschön!

00:00:45: Da kannst du ja halt wirklich perfekt über den Beruf erzählen weil du hast ja exakt alle Phasen jetzt schon... Alle drei Ausbildungsjahre oder dreieinhalb wie viele sind's bei euch?

00:00:55: Dreieinhalte Jahre sind

00:00:56: es ja.

00:00:56: Du hast da ja jetzt sozusagen gut durchgestanden.

00:01:01: Erzähl erstmal wie war die Zeit jetzt so?

00:01:04: also

00:01:04: im Schnellrum

00:01:05: hat sich das gezogen.

00:01:07: An sich die Zeit ging auf jeden Fall schon sehr schnell vorbei.

00:01:11: dadurch Also im zweiten Laia kommt eine Zwischenprüfung.

00:01:16: Und die Zeit vom ersten Laia bis zur Zwischenprüfung ging ziemlich schnell, weil du dann halt auch die ganze Zeit im Innerkopf hast.

00:01:22: bald das Prüfungen

00:01:23: und

00:01:25: ja... von der Zwischen- prüfung weg waren nur noch das dritte Laia und ein halbes Jahr später war auch schon Prüfung und es ging wirklich sehr schnell.

00:01:34: Krass, steuig!

00:01:35: Wie aufgeregt warste jetzt vor der letzten Prüfungszeit?

00:01:39: Vor der praktischen PrüfUNG tatsächlich eigentlich fast gar nicht Eher für der Theorie.

00:01:43: Okay,

00:01:44: okay.

00:01:44: Ja...

00:01:46: Wie lange hast du dich da vorbereiten müssen?

00:01:48: Für die Praktische oder Theorie?

00:01:49: Und für

00:01:49: die Theorie, ja!

00:01:50: Wir hatten im Betrieb direkt vier Wochen theoretischer Prüfungsvorbereitungszeit und konnten.

00:01:56: während der Arbeitszeit haben wir alte Prüfungen in zur Verfügung gestellt gekriegt und konnten damit quasi lernen.

00:02:03: das war schon ganz gut.

00:02:03: Wir mussten so mit dem Hemm eigentlich gar nicht mehr machen.

00:02:07: Cool, steig.

00:02:08: Das klingt schon mal gut ist ja auch nicht üblich,

00:02:10: muss

00:02:11: man sagen.

00:02:11: Cool.

00:02:12: Jetzt sind wir aber ein bisschen sehr stark eingesaucht in das ganze Thema Prüfung, lass uns doch erstmal allgemein drüber reden.

00:02:20: was machst du eigentlich so den ganzen Tag?

00:02:22: Also was sind denn jetzt deine Aufgaben als Industriemechaniker eigentlich?

00:02:28: Es gibt halt verschiedene Möglichkeiten wo du rein theoretisch am meisten freut man sich über dich Sachen wenn man in Standhaltung kommt und quasi mit Wortungen den ganzen Geschichten zu tun hat.

00:02:42: oder du wirst angerufen und siehst, die Maschine ist kaputt, kann man vorbei so zum Beispiel.

00:02:48: Aber es ist auch die Möglichkeit dass du als Maschineinstaller arbeitest.

00:02:51: das ist jetzt ja bei mir der Fall.

00:02:53: ich bin im Werk eins bei uns eingesetzt an der Presse Und wir haben halt größtenteils damit zu tun Werkzeuge zu tauschen Material auf die Maschinen aufzulegen Kistentauschen Also das immer leere Kisten drunter stehen und ja, dass es eigentlich so größtendai ist.

00:03:15: Es kommt halt ganz drauf an manche Werkzeuge da gehen zwei drei hunderttausend Teile durch, der dort ein bisschen länger bis wieder umgebaut werden muss.

00:03:22: aber bei manchen ist es auch schon eh mal am Tag so ungefähr.

00:03:25: Okay okay

00:03:26: genau.

00:03:27: Das heißt bist du dann sozusagen da für mehrere Maschinen für mehrere Anlagen zuständig oder wie kann ich mir das dann vorstellen?

00:03:33: Also es kommt darauf an.

00:03:34: aktuell stehe ich sowieso noch Unter Welbenschutz, sag ich mal.

00:03:39: Richtig!

00:03:41: Alles selber bringe ich jetzt noch nicht.

00:03:44: Aber je nachdem wie es die Leute zulassen... Manche Leute nehmen zwei Maschinen und manche nur Ende.

00:03:49: also es kommt halt ganz drauf an wie viele Leute gerade in der Schicht da sind.

00:03:54: Also Industriemechaniker ist am Ende erst einmal nur gebrochen.

00:03:57: überhaupt ein handwerklicher Beruf oder würde ich erstmal sagen?

00:03:59: Ja, richtig.

00:04:00: Also in der Industrie handwerglich gesehen sage ich mal Am Ende gibt es sozusagen zwei Sachen.

00:04:08: Immer die Instandhaltung und immer wirklich das vor Ort immer wieder gucken, dass die Maschinen

00:04:12: zu sein.

00:04:13: Einstellern quasi.

00:04:14: Okay okay.

00:04:16: Jetzt hast du aber gesagt, die meisten finden's besser wenn sie in der Instand-Haltung sind?

00:04:20: Warum?

00:04:22: Die anderen Standhaltungen ist halt, sag ich mal Atlanta ist ein bisschen abwechslungsreicher.

00:04:27: Teilweise wässt Du halt, wenn Du früher auf Arbeit kommst nicht was Du über den Tag zu tun hast Die Ursula ist einsteller schon grob, weil es in den letzten Endes immer die grobe dieselben abläufe.

00:04:38: Und das hast du halt in der Standhaltung vielleicht trotzdem auch aber nicht so oft... Also du weißt ja nicht was am Tag für Maschinen kaputt gehen in deiner Schicht zum Beispiel.

00:04:49: daher ist das halt sehr abwechslungsreich.

00:04:56: Jetzt bist Du ja mit dem Ausbildungsberuf frisch fertig?

00:05:00: Wende Dich

00:05:00: jetzt aber mal zurück anders so von Vor dreieinhalb Jahren.

00:05:06: Wie kam es für dich dann überhaupt dazu, dass du gesagt hast, der Beruf ist jetzt den will ich machen?

00:05:13: Also grundlegend meine Onkel und mein Opa haben einen gleichen Beruf gelernt.

00:05:18: Da

00:05:18: hab' ich schon immer mal hin- und wieder ein bisschen was mitgekriegt.

00:05:21: die waren auch in der gleichen Firma.

00:05:23: Meine Onkel inzwischen nicht mehr aber... Die war in einer gleichen Firma und ich habe viel Moped geschraubt und bin Moped gefahren und daher ... War das eigentlich so... Ja, ist richtig für mich, würde ich sagen.

00:05:37: Cool!

00:05:38: Vor allem kannst du ja auch direkt erfahren, hey worum geht's in den Beruf?

00:05:40: Du hast es direkt hautnah sozusagen mitbekommen durch die Erzählungen und so.

00:05:45: Und du hast ja dann auch einen Praktikum.

00:05:48: Genau, ich habe ein Praktikum von weggemacht.

00:05:50: In der neunten Klasse hatte ich zwei-weichiges Praktikkommen und auch nochmal zwei Wochen Ferienarbeit.

00:05:58: Da hab' ich schon einen recht großen Einblick bekommen

00:06:03: Cool.

00:06:03: Wie war das Praktikum so für dich?

00:06:06: Also, wenn ich mich zurück erinnere, wo wir das erste Mal in eine Arbeitswelt reinkamen ... Das ist ja schon noch mal was anderes von der Schule raus!

00:06:15: Also Kratzschadl ist jetzt auch kein kleines Unternehmen, muss man sagen.

00:06:18: Ich bin eine große Firma.

00:06:20: Wie wartest du?

00:06:21: Grundlegend war es schon mal sehr gewöhnungsbedürftig, so zeitlich aufzustehen.

00:06:25: Wir sind nur fünf aufgestanden und sechs ging da weit los bis ... ... vierzehn Uhr glaube ich... Dann allgemein erst mal die Eindrücke in die große Halle, dann die ganzen lauten Geräusche sag ich mal.

00:06:40: Das waren halt erstmal sehr viele Eindrücke, die der erste Mal verarbeiten muss.

00:06:43: aber mit der Zeit ist es eigentlich ziemlich normal würde ich sagen.

00:06:48: Wie ist das jetzt wenn du zu Rückblicken guckst was ist cooler?

00:06:51: also jetzt Arbeit oder früher Schule?

00:06:54: Also Arbeit auf jeden Fall!

00:06:56: Berufsschule war in manchen Teilen nicht ganz schlecht Aber so in der regulären Schullaufbahn will ich jetzt nicht zwingend zurück.

00:07:08: Kann ich mir vorstellen, da hast du halt auch viele Sachen auf die du eigentlich keinen Bock hast und da wirst du aber okay.

00:07:14: das ist ja das was ich machen will.

00:07:20: Ich habe erst mal jetzt noch kurz zu fünf schnelle Fragen vorbereitet.

00:07:24: Die haue ich dir einfach an die Ohren.

00:07:27: All den schnellen Fragen, so schnell es geht drauf antworten.

00:07:31: Pass auf!

00:07:32: Zeichnungen lesen oder direkt loslegen?

00:07:35: In der Regel direkt los legen.

00:07:39: Kaffee oder Energy?

00:07:40: Energy.

00:07:42: Frühaufsteher- oder Nachtäule?

00:07:47: Nachtäuble

00:07:48: Lieber Gedanken lesen können oder unsichtbar sein?

00:07:53: Unsichtbar seien.

00:07:54: Fühlig und Stadt oder Land?

00:07:57: Land auf jeden Fall.

00:07:59: Das ist gut, dass du da noch hier im Erzgebering am Start bist.

00:08:02: Das trifft sich schon mal sehr gut!

00:08:04: Sehr schön!

00:08:05: Jetzt haben wir dich nämlich auch nochmal ein bisschen besser kennengelernt.

00:08:07: Ehm... Ein Energietrink kann man jetzt ja leider gerade nicht am Start aber

00:08:11: vielleicht kriegen wir

00:08:12: doch jetzt organisiert.

00:08:14: Sag mal wie sieht denn jetzt bei dir so'n typischer Arbeitsalltag eigentlich aus?

00:08:19: Wie kann man sich das vorstellen?

00:08:21: Also ich komm auf Arbeit dann ist erstmal Schichtübergabe Dann wäre ich jemanden zugedehlt Beziehungsweise, man wird eine Maschine zugedehlt.

00:08:32: Das ist halt unterschiedlich nach dem von der Besetzung und dann ist halt ganz unterschiedlich ob an dem Dach weniger zu tun ist, ob Werkzeug zum Beispiel gewechselt werden muss.

00:08:44: das größte Teil ist unterschiedlicher doch schon.

00:08:49: also manchmal ist es ein bisschen langweiliger wenn zb nur wirklich dafür gesagt werden muss dass leere Kisten da sind.

00:08:55: ja dann tun wir mal Kern oder so was.

00:08:57: zum beispiel machen wir sauber Und dann gibt's halt nachher, wo mehr zu tun ist, wo du wirklich eigentlich die ganze Schicht über ausgelastet bist.

00:09:04: Da bleibt dann halt so was wie mal ein bisschen Kern oder sowas bleibt dann als Seite liegen.

00:09:11: Logisch!

00:09:14: Wie war das in der Ausbildung?

00:09:16: Also da hattest du ja wahrscheinlich noch nicht so einen absolut typischen Arbeitsalltag oder vermute ich mal... Das ist richtig.

00:09:23: Also allgemein jetzt von der Ausbildung gesehen wir waren es erste Lehrjahr nur in der Lehrwerkstatt und haben quasi erst mal in den ersten Monaten zu Fertigkeiten mit der Hand gelernt.

00:09:37: Also wir haben gefeilt... Das

00:09:38: Feil, Netzlagen?

00:09:40: Sind wir eine schöne Aufgabe

00:09:41: oder?!

00:09:42: Ja!

00:09:43: So die Basics sage ich erstmal und dann vielleicht nach drei Monaten ungefähr ging es dann an die Maschinen.

00:09:50: Da konnten wir dann anfangen mit Fräsen.

00:09:51: Es war dann schon deutlich angenehmer.

00:09:54: Dann ein bisschen später kam auch noch Strehen- und Schleifen dazu was ... sehr viel Spaß macht, muss ich sagen.

00:10:01: Also es ist eine schöne Aufgabe.

00:10:04: Ja und dann ab dem zweiten Lehrjahr ging's dann für uns ins Werk... ... ins große Werk.

00:10:11: Wenn ich dich kurz noch bringe, das muss man ja dazu sagen.

00:10:14: im ersten Lehrjahre ist bei euch auch die Besonderheit dieses... Die ganze Ausbildung läuft trotzdem bei euch vor Ort in der Firma ab.

00:10:21: Genau, das ist richtig!

00:10:22: Ihr habt

00:10:22: da ein

00:10:22: extra Gebäude schon fast

00:10:24: irgendwie?

00:10:26: Ja, es ist nicht ganz Ereignisgebäude.

00:10:28: Da befindet sich der Prototypenbau noch mit dran und ja aber sonst, der größte Teil sage ich mal nehm schon wir einen Anspruch.

00:10:37: Also ihr müsst jetzt nicht irgendwo hinfahren um Sachen zu erlernen sondern das ist alles vor Ort?

00:10:42: Das

00:10:42: Einzige was bei uns extern war in der Ausbildung war die Schweißausbildung.

00:10:46: Wir waren zwei Wochen warme ein Job aus zur Schweiß-Ausbildung.

00:10:50: auch der Rest wurde tatsächlich alles intern

00:10:53: geregelt.

00:10:55: Gut, jetzt kannst du

00:10:56: gerne

00:10:57: weiter erzählen über das zweite Ausbildungsjahr.

00:11:01: Im zweiten Ausbildungss Jahr ging es dann für uns ins Werk und das war tatsächlich ganz unterschiedlich.

00:11:06: also wir waren so in der Regel vier bis sechs Wochen immer in unterschiedlichen Bereichen um quasi überall reinzuschnurren.

00:11:14: Ja da ging's zweiter Ausbildungss Jahr eigentlich auch schon ziemlich schnell vorbei.

00:11:20: Wie viele Abteilungen sind das dann eigentlich?

00:11:22: Wenn du jetzt sagst, ihr habt überall mal reingeschmuppert.

00:11:24: Wie kann ich mir das vorstellen?

00:11:25: Kann nicht so sagen wie viele Abteilungs direkt Sinn aber es gibt ja extrem viele bei uns und wir kommen halt quasi in die Bereiche was am ehesten zu unserem Beruf passt, sage

00:11:39: ich mal.

00:11:41: Also Entstandhaltung war viel dabei.

00:11:42: Dann bei uns ist... Wir machen ja viel Federn in allen Größen, dass man mit dabei zum Beispiel oder wir haben bei uns Schlösser, Schlossbaugruppen so was ganz viel und das war dann halt immer abwechselnd.

00:11:59: So dass es immer in der Regel eher auszubildender in dem Bereich war.

00:12:03: also wir waren meistens alleine außen wir wohnen an Standhaltung dann waren wir mehrere da.

00:12:09: Okay und dann gingst du noch ins dritte

00:12:13: Leier?

00:12:13: Genau und da haben... Also bei mir zum Beispiel war's so wie es bei den anderen genau war kann ich nicht sagen.

00:12:19: drei Bereiche quasi, also haben sie mir nähergelegt die mich gerne nach der Ausbildung übernehmen wollten und da war ich dort in jeweils noch mal vier Wochen.

00:12:31: Und hab quasi nochmal reingeschnubbert, nochmal etwas genauer und habe mich dann letzten Endes für die Presse entschieden.

00:12:39: Da war ich eigentlich schon größte Teil vom dritten Lehrjahr in beiden Pressen zum einarbeiten und alles genau kennenlernen Und im vierten Lager nochmal genau das gleiche und da hat man halt noch mal eine lange Zeit Prüfungsvorbereitung mit dabei.

00:12:58: Okay, sehr cool!

00:13:00: Warum hast du dich dann für die Presse entschieden?

00:13:05: Also... Die Arbeit an sich macht mir schon sehr Spaß mit den großen Maschinen und so was?

00:13:11: also es ist schon cool sag ich mal Es ist alles digital.

00:13:17: Das finde ich nicht schlecht, also die Maschinen-Betriebssysteme sind digital.

00:13:20: Ich hatte zum Beispiel... Ich hätte noch woanders hin gehen können das waren aber uralte Maschine von neunzighundertsechzig oder so was es war halt nichts digital sondern alles nur manuell mit der Hand einzustellen.

00:13:35: zwar an sich auch nicht schlecht aber das Digitale macht mir mehr Spaß

00:13:40: Cool.

00:13:40: Ja, dann bist du ja dort richtig aufgehoben.

00:13:43: Sehr schön!

00:13:44: Wenn du dich jetzt so zurückerst ab wann durftest du denn auch selber so ein bisschen Verantwortung übernehmen?

00:13:52: Oder arbeitest du auch aktuell noch dran, dass das wirklich ist?

00:13:57: Also hin und wieder ist es schon der Fall vor allen Dingen wenn tatsächlich mal wenig Leute da sind sag ich mal, dass ich quasi alleine ... eine Lücke füll in dem Sinne, dass die Maschine läuft.

00:14:10: Das kommt zwar hin und wieder... ...kommt schon mal jemand vorbei um sich es anzugucken.

00:14:15: das alles passt oder?

00:14:16: ich habe ja öfters mal noch Fragen weil ich halt wie gesagt noch nicht alles ganz genau bescheidbar ist.

00:14:25: aber so Verantwortung im Großen und Ganzen hab' ich eigentlich schon jeden Tag.

00:14:31: Okay Du hast ja vorhin auch schon gesagt, als du zum Praktikum warst, hast du festgestellt Mensch es geht schon früh los.

00:14:42: Das stimmt!

00:14:44: Jetzt ist das bei euch im Schichtmodell oder?

00:14:48: Wo ihr arbeitet.

00:14:50: Erzähl mal wie läuft das ab und wie kommst du damit zurecht?

00:14:54: weil ich glaube dass jetzt nicht für jeden was ist.

00:14:57: Das ist richtig.

00:14:59: also es gibt Grundlegend da ist man bei uns das Einschichtmodel nur Frühschicht.

00:15:03: Dann gibt es zwei Schichtmodell, Frühschicht und Spätschicht.

00:15:07: Und das drei Schicht-Modell, in dem ich mich befinde, FrühSchicht nach Schicht spät schicht... In der Reihenfolge?

00:15:13: Ja, fast in der

00:15:14: Rehenfolge!

00:15:16: Frühschisch, spät Schicht nach schicht,

00:15:17: oder?!

00:15:17: Nee wir machen

00:15:19: nicht

00:15:19: Frühschlicht.

00:15:20: dann kommt Sonntag beziehungsweise im Montag den Nachtschicht, und dann geht's in die Spätschicht.

00:15:25: also dass ist nicht in der Reinfolge.

00:15:26: Okay

00:15:27: alles klar, okay ja.

00:15:28: Das

00:15:28: ist ganz bislang anders.

00:15:30: Also so am Großen und Ganzen komme ich schon ganz gut mit den Schichten.

00:15:35: klar, muss ich sagen.

00:15:36: Also Nachtschicht besonders gut, haste eine Ruhe, ist entspannt.

00:15:41: Das Einzige die Schicht, die ich nicht ganz so feier sage ich mal, ist das Spätschicht weil du bist halt draus aus dem Alltag.

00:15:49: Weil wenn die anderen arbeiten sind, bist du da hemmen oder andersrum.

00:15:53: So verbasse ich halt Fußballtraining, Feuerwehr... Die ganze Geschichte.

00:15:58: Das ist halt ein bisschen belastend, sage ich mal.

00:16:00: Aber sonst ist das Dreischichtsystem schon ganz in Ordnung.

00:16:04: Wie oft wechselt ihr da dann immer?

00:16:06: Jede Woche!

00:16:06: Also jede Woche bis zu einem

00:16:08: anderen... Genau richtig.

00:16:12: Jetzt haben wir ja schon viel über das bei euch vor Ort bei Scherdl gesprochen, über die Ausbildung.

00:16:19: Lass uns doch aber auch mal über die Berufsschule reden denn auch das ist ja ein Thema was bei der Ausbildung immer so Wo kommt, wo ist denn die und wie war die so?

00:16:31: Also da muss ich wieder unterscheiden.

00:16:34: Wir waren das erste Lehrjahr, wir waren ja ein Joe-Bauer in der Berufsschule.

00:16:39: Da waren quasi alle metallischen Bereiche erst mal zur Grundausbildung und ab dem zweiten Lehrjahre dann bis zum Schluss ging es nach Chemnitz auf der Richard Hartmann Schule.

00:16:50: Dort war's dann halt spezifischer, du hattest dann eine eigene Werkzeugmacherklasse, eine eigene Industriemechanikerklasse ... genau!

00:16:57: Also in Schobau war auf jeden Fall das beste Schuljahr von den dreieinhalb.

00:17:04: Dort war echt alles sehr entspannt, kurzer Unterricht.

00:17:07: also wir waren eigentlich nie länger bis halb zwei in der Schule dann Freitag es war immer nur kurz bis ich glaube um zwölf oder so ganz entspannt.

00:17:18: ja und wo wir nach Chemnitz gekommen sind hat sich ein bisschen geändert.

00:17:21: die Lehrer waren plötzlich strenger

00:17:23: okay verrückt

00:17:26: dann längere Unterrichtszeiten in der Regel immer.

00:17:30: Dann hat sie natürlich einen weiteren Anvorweg, das war lästig und immer ein Chemnitz auf dem Südringen den Berufsverkehr jeden Tag.

00:17:39: Also wenn ich noch mal eine Berufsschule müsste, dann nach Tschobau.

00:17:43: Okay sehr schön!

00:17:44: Ja gut aber das ist ja manchmal das Ding.

00:17:47: Das kann man sich manchmal perfekt aussuchen haben.

00:17:50: Aber du hast es ja geschafft.

00:17:53: Im Ende gehören die... Punkte ja auch mit dazu, das hilft ja am Ende alles nichts.

00:17:58: An jeder dualen Ausbildung hast du die Mischung aus Betrieb und Berufsschule.

00:18:02: aber das heißt wenn ich dich jetzt fragen würde was hat dir mehr gefallen?

00:18:05: Berufssschulen oder Betrieb?

00:18:07: Was würdest du dann antworten?

00:18:10: Also grundlegend würde ich sagen eine gesunde Mischungen als beiden.

00:18:14: zwar ist Schwergewicht auf dem Betrieb aber so ab- und zu Berufsschuhe quasi bezahlter Urlaub war schon an sich Ganz entspannt, du kannst früh länger schlafen.

00:18:26: Teilweise sogar viel länger schlafend.

00:18:28: das war halt eine Abwechslung weil in der Lärche war größtenteils eigentlich nur ein Schichtsystem.

00:18:31: also immer so im Fünfzogger aufstehen aber das ist schon immer mal ganz cool zwischendurch.

00:18:38: Sehr schön!

00:18:39: Hoffen wir mal dass deine Chef dieses bezahlte Ohrenlauben singt.

00:18:42: näher

00:18:43: und du?

00:18:45: Man muss ja auch generell sagen ist zumindest meine Empfindungen bei Schalemarinenberg als Azubis, ihr habt schon gut.

00:18:54: Im Vergleich zu anderen Unternehmen, was man teilweise so sieht ... Erzähl mal, was sind denn so Benefits, die es bei euch gibt?

00:19:02: Wo du sagst, das finde ich eigentlich ganz cool!

00:19:04: Das nutze ich irgendwie auch.

00:19:05: Erzählt mal!

00:19:07: Bei uns in der Ausbildung an sich ist das Coolste überhaupt, fand ich schon mal, dass wir unsere Lehrwerkstatt bei uns direkt im Betrieb hatten und nicht extra nach Chemnitz fahren mussten was ich so von Freunden mitgekriegt habe.

00:19:18: Die sind dann wochenlang jeden Tag nach Chemnitz gefahren, also das wäre jetzt schon mal nicht unbedingt zu Mainz gewesen.

00:19:25: Dann an sich fand ich es auch nicht ganz so schlecht bei uns in der Lava-Gestatt.

00:19:30: Wir haben neuere Maschinen aber auch ältere Maschinen.

00:19:33: und an den älteren Maschinnen zu arbeiten, sage ich mal ist halt schon nochmal ein bisschen schwerer wie eine neuer Maschine weil die nicht mehr so hundert Prozent genau sind.

00:19:43: Also da musst du dann Atlantis ... so gefaltig erarbeiten, sag ich mal.

00:19:47: Das war schon echt ganz cool!

00:19:50: Sehr cool!

00:19:51: Sag mal was würdest du denn jetzt jemandem raten?

00:19:54: Der sagt ey... Ich will jetzt auch den Ausführungsruf zum Industriemechanikal bei Schadelmarinberg irgendwie starten.

00:20:00: Was soll der mal

00:20:01: tun?!

00:20:01: Also grundlegend würde ich auf jeden Fall ein Praktikum empfehlen.

00:20:06: Schon alleine waren dem in dem Werk, in der Halle zu sein und die Lautstärke und alles.

00:20:12: Weil ich vermute auch mit dem Schmutz es ist nicht für jeden unbedingt was.

00:20:16: sollte man schon mal probiert haben dann vielleicht im Vorfeld schon ein paar Vorkenntnisse also dass man schonmal eine Schraube auf- und zugetreten hat und halt einfach so diese Basics schon mal das man da nicht in der Leacher hast anfängt genauso mit der Pfeile.

00:20:31: wenn sie dann das wäre halt von Vorteil muss ich halt quasi eigentlich drauf einstellen, später ins Drei-Schichtsystem zu gehen.

00:20:42: Ohne ist es fast nicht möglich.

00:20:45: Und das ist ja wirklich so'n Punkt.

00:20:47: Viele sagen, nee, das wär mir gar nix und es gibt aber auch wirklich einen großen Teil, die sagen, nein, genau mein Ding finde ich gut fetzt.

00:20:54: Am Ende ist das ja auch sehr planbar oder?

00:20:56: Also ihr bekommt diese Schichten schon im Vorfeld immer mitgeteilt, oder

00:21:00: wie?

00:21:00: Das ist richtig.

00:21:01: also wir haben bei uns ein Schichtplan hängen und dadurch Also wir wechseln ja jede Woche, wie ich es vor uns gesagt habe von früh auf Nacht und von nacht auf spät.

00:21:11: Und das wiederholt sich ja immer!

00:21:12: Ja,

00:21:13: ja... Wie weit?

00:21:14: Wisst ihr das dann im Vorfeld zu sagen?

00:21:16: also ist da gefühlt dann schon das ganze Jahr eigentlich geplant oder wie?

00:21:20: Ja

00:21:20: rein theoretisch schon aber wo unser Schichtplan quasi bei uns im Bereich hängt der geht glaube ich über zwei Monate.

00:21:26: wenn mich nicht alles deutsch könnte noch drei sein.

00:21:29: Und soweit haben wir halt erstmal einen Blick quasi.

00:21:33: Okay, stark sehr schön.

00:21:36: Jetzt sind wir ja auch im Erz-Live-Podcast, das heißt es geht auch ein bisschen zumindest noch mit uns Erzgebirger.

00:21:45: Ja.

00:21:45: erzähl mal was gefällt dir eigentlich so hier an der Region?

00:21:50: Also grundlegend gefällt mir die Landschaft und allgemein draußen zu sein.

00:21:56: ich gehe gerne angeln in meiner Freizeit.

00:21:57: das bietet sich perfekt an.

00:22:01: dann hier unter regionen der Fußball.

00:22:05: Welcher Fußballverein, wen willst du grüßen?

00:22:07: F-Särzgebirge Aue.

00:22:08: Ja,

00:22:08: nicht klar!

00:22:12: Ich habe gesehen, du hast jetzt auch hier eine Jacke an.

00:22:15: von der Feuerwehr Lauderbach ist es da bist sozusagen auch mit am Start.

00:22:19: Genau.

00:22:19: Sehr schön viele Jahre.

00:22:22: Cool sehr schön.

00:22:23: das ist schon seit Kind an oder?

00:22:26: Seit ich sieben bin glaube ich bei euch in der Jugendfeuerwehr und bin dann mit sechzehn in den aktiven Dienst gewechselt.

00:22:32: Steig fetzt.

00:22:35: Warum sagst du trotzdem nicht, ey jetzt mal nach Dresden oder Berlin?

00:22:41: Das wär's jetzt.

00:22:42: Da mach ich jetzt hin!

00:22:45: Also das nach Dresten und Berlin.

00:22:47: auf gar keinen Fall ist es mir zu groß.

00:22:48: Zu viele Leute.

00:22:50: Ich bin froh dass ich auf meinem Dorf bin.

00:22:52: Alles ziemlich ruhig.

00:22:54: Keine Straßenbahn und so... da bin ich schon wirklich sehr dankbar drüber.

00:23:00: Wie lange fährst du zur Arbeit eigentlich?

00:23:02: Fünf Minuten ungefähr.

00:23:04: Das ist wirklich

00:23:05: entspannt.

00:23:06: Und ich kloppe auch ohne großen Stau, ne?

00:23:08: Ja.

00:23:08: Vom Rudi geht's mal!

00:23:10: Cool.

00:23:11: Hast du eigentlich irgendeinen Lieblingsort jetzt hier in der Region?

00:23:15: Lauterbach.

00:23:16: Nein, absolut.

00:23:18: Was sei jetzt ansonsten anders kam?

00:23:20: Ist richtig sehr schön.

00:23:22: Mega stark.

00:23:23: Ey, wirklich vielen Dank für deine Zeit.

00:23:25: das war sehr, sehr interessant.

00:23:27: Wirklich.

00:23:27: Hast Du jetzt noch irgendein Punkt wo Du sagst ey dass haben wir vergessen das muss unbedingt noch raus.

00:23:33: Rein theoretisch nicht, ne?

00:23:35: Sehr schön.

00:23:35: Ich glaube wir haben wirklich genug gequatscht.

00:23:38: Mega stark!

00:23:40: Jetzt gleich quatsch ich noch mit deiner Ausbüterin bei Schadl.

00:23:46: Da geht es dann auch nochmal ein bisschen mehr darum was ihr als Firma bietet warum das jetzt hinmacht bei euch in der Ausbildung zu starten.

00:23:52: Dir auf jeden Fall schon mal vielen Dank für deine Zeit.

00:23:54: Kein Problem

00:23:55: Bevor es weitergeht, kommen wir zu unserem Werbepartner in dieser Folge.

00:23:59: Und das ist die IHK Chemnitz!

00:24:01: Wenn ihr euch neben unseren Podcast oder weiteren Erz-Live-Formaten noch mehr über Berufe und Wege nach der Schule informieren möchtet, dann kann ich euch den Ausbildungsatlas der IHk Chemnits nur wärmstens empfehlen.

00:24:14: Den gibt's zur Mitnahme

00:24:16: bei allen

00:24:16: IHKS

00:24:17: hier in der Region, bei Ausbildungsmessen und auch in einigen Schulen.

00:24:22: Und wenn ihr das Ganze aber lieber digital euch anschauen möchtet, ist es auch kein Problem.

00:24:26: Das ganze geht dann unter karriere-rockt.de.

00:24:30: Das ist ein Stellenbörse der ERK Chemnitz wo Ihr verschiedene Berufe und noch Praktikars hier in der Region findet!

00:24:36: So klappt's auf jeden Fall mit einem Beruf in der Rekion, der wirklich zu Euch passt.

00:24:41: Den Link zu karriereminosrockt .de.

00:24:44: den findet Ihr noch einmal an den Shownaut und jetzt gehts weiter mit der Folge.

00:24:48: So, jetzt hier im ErzLive Podcast darf ich noch mit Annette Helmer sprechen.

00:24:53: Sie ist für die kaufmännischen Azubis bei der Schädel Marienberg mit zuständig und sitzt mir jetzt gegenüber!

00:25:01: Hallo!

00:25:03: Sehr schön.

00:25:04: Erst mal auch vielen Dank für deine Zeit.

00:25:06: Schön dass du hier bist.

00:25:08: Ich hab... Vorab schon gehört, du bist jetzt so seit zwei, zweieinhalb Jahren bei Schadelmarinenberg mit am Start und du kommst aber ursprünglich aus einer ganz anderen Branche.

00:25:18: Genau ich komme aus der Medizinbranche, war dort ja als Assistenz der Geschäftsführung tätig also Mädchen für alles sag' ich mal so und wollte mich dann halt in dem Bereich Personal mehr spezialisieren, mehr konzentrieren auch mehr an die Ausbildung gehen.

00:25:31: und da habe ich gesagt nach dreizehn Jahren mach ich das und hab mich halt umgeschaut, wo Stellen frei sind.

00:25:37: Und da hat es bei Schaddle geklappt als Personalreferentin.

00:25:41: Und dann als kaufmännische Ausbildung mit dazu.

00:25:45: Personarekrutigen ist ein Thema.

00:25:48: Das sind so die Aufgaben.

00:25:51: Wie war der Wechsel von der Medizin in die Automobilbranche?

00:25:53: Ich kann mir vorstellen, das ist ja schon erst mal was anderes.

00:25:56: Die Branche erstmal an sich.

00:25:58: Dann natürlich die Unternehmensgrüße also von einem Unternehmen von ca.

00:26:02: hundert Mitarbeitern zu tausend Das ist natürlich die ganze Struktur.

00:26:05: Da hatte ich schon ein bisschen zu tun, weil ich war so gewohnt.

00:26:08: Ich kannte alle Mitarbeiter mit Gesicht und Namen.

00:26:12: Gut jetzt mittlerweile

00:26:14: nicht alle.

00:26:15: Wollen

00:26:16: wir den Test machen?

00:26:17: Hier sind alle

00:26:18: Bilder!

00:26:18: Aber

00:26:19: ich habe mir einen guten Überblick gemacht.

00:26:22: Und ja das ist einfach alles ein bisschen anders strukturiert.

00:26:25: Genau.

00:26:26: Die Aufgabengebiete, Personal sich wirklich auf diesen Bereich zu konzentrieren – das war halt auch für mich eine neue Erfahrung.

00:26:33: Sehr schön.

00:26:35: Um dich noch so ein bisschen näher kennenzulernen, habe ich noch eine lustige Frage für dich.

00:26:38: Was darf man in einer Pause oder Mittagspause z.B.

00:26:41: nie fehlen?

00:26:43: Ja viele Späße mit meinen Kollegen und Kolleginnen.

00:26:47: Wir sitzen meist zusammen um halt wirklich mal vom Computer aufzustehen und sich da auszutauschen.

00:26:52: Und das ist immer eine ganz lustige Runde.

00:26:55: Da kann man auch mal ein bisschen privat werden und hat dann mal etwas Zeit zu quatschen.

00:27:00: Das tut gut!

00:27:01: Sehr schön, perfekt!

00:27:04: Eine Sache die ja wahrscheinlich gerade eher ein bisschen schwierig ist.

00:27:08: Du bist hier als Personal-Rekruderin bei euch auch mit.

00:27:12: am Start hast du ja gesagt das heißt du kümmerst dich am Ende auch mit darum dass neue Jugendliche bei euch ihre Ausbildung starten.

00:27:22: Wie ist denn aktuell so die Lage passender Azubis zu finden bei euch?

00:27:26: Ja,

00:27:27: also aktuell ist es schon ein bisschen schwierig muss ich sagen.

00:27:30: Letztes Jahr hatte ich um den Zeitpunkt viel mehr abgeschlossene Ausbildungsverträge.

00:27:34: jetzt ja ist es zurückhaltend.

00:27:36: Also auch der Bewerbungseingang einfach von den jungen Leuten.

00:27:40: Ich denke das ist auch geprägt von der aktuellen Wirtschaftssituation.

00:27:45: Der Automotivbereich hat nicht den besten Ruf und ich denke da sind dann auch so Eltern die sagen Mensch Bei Schaddle Automobilbranche, Mensch geht doch lieber vielleicht in eine andere, wo es zukunftssicherer ist.

00:27:59: Dazu möchte ich aber sagen wir möchten weiteren ausbilden.

00:28:02: das ist auch ganz wichtig uns die Fachkräfte von morgen selbst ja bei uns hoch zu ziehen in unseren Ausbildungszentrum die auszubilden und wir machen das auch weiterhin.

00:28:14: in den technischen Berufen ist ja doch ne Vierzahl an Ausbildung berufen die Technischen wie schon beim Lehren den Industriemechaniker Werkzeugmechanik mechatronika oder dann so ein bisschen.

00:28:24: eine Kombi zwischen kaufmanisch und technisch ist der Werkstoffprüfer.

00:28:27: Das sind halt auch so Berufe, die vielleicht gar nicht den Jugendlichen so bekannt sind.

00:28:31: aber deshalb ist er auch die Option für Praktikum, für Probearbeiten mal da um reinzuschnuppern und dann ja auch den Jugendliche kennenzulernen.

00:28:40: was hat dafür Interessen?

00:28:41: Vielleicht ist auch der Beruf Werkstoffprüfer etwas für ihn und erkannt es vorher noch gar nicht!

00:28:45: Ja und so versuchen wir durch vor allem Praktikum, also wie man nennt das Schnuppe dass die einfach mal bei uns reinschauen, Shuttle kennenlernen.

00:28:53: Die Berufe kennenlern selbst wenn sie dann die Entscheidung für sich treffen.

00:28:56: Mensch das passt doch nicht für mich.

00:28:58: aber dann haben Sie für sich die Erfahrung gemacht und sind halt in der Berufsorientierung auch schon ein Schritt weiter.

00:29:05: Und so versuchen wir mit dem Instrument eigentlich da laufen die meisten dazu bis darüber Wenn sie bei uns schon mal einen Praktikum gemacht haben.

00:29:15: Es ist halt auch wichtig, dass das ganze Team damit an einen Strang zieht.

00:29:18: Ganz shuttel!

00:29:19: Weil es wird immer so ein Durchlauf geplant je nachdem wie die Interessen sind von dem jungen Menschen und da

00:29:25: ja...

00:29:26: Das passt ganz gut.

00:29:28: Sehr schön.

00:29:28: Das heißt sozusagen Auch wenn's aktuell diese Schwierigkeiten gibt, die man wirklich überall lesen kann in der Automobilindustrie Ist es bei euch trotzdem so, dass weiter Auch dieselbe Anzahl an Ausbildungsplätzen sozusagen jedes Jahr zur Verfügung steht.

00:29:43: Ja,

00:29:43: genau das wollen wir auch für das kommende Ausbildungss Jahr.

00:29:46: Das beginnt bei uns im September diesen Jahres ist das Ziel, fünfzehn Ausbildungen Plätze zu schaffen und ich bin noch zuversichtlich!

00:29:55: Ich geb nicht so leicht auf aber ja mir werden es schauen wie's wird.

00:29:59: Aber das heißt wenn man dann die Ausbildung bei euch anfängt würde man dann auch übernommen.

00:30:05: oder wie läuft das ab?

00:30:07: Von uns sage ich jetzt mal, wir bilden für uns aus.

00:30:10: Das heißt wenn der Azubi fertig ist mit der Ausbildung, wenn er besser als achtzig Prozent abschneidet im Gesamtergebnis der IHK-Prüfung dann wird er unbefristet übernommen und wenn er darunter liegt, dann ist es zunächst eine befristete Anstellung für ein Jahr und dann wird das wieder aufgenommen.

00:30:27: Es ist natürlich Ziel die jungen Leute bei uns zu halten.

00:30:30: Wir brauchen den Nachwuchs, wir brauchen die Fachkräfte Und ja durch die allgemeine Fluktuation, durch Rentenabgänge.

00:30:39: Also bei dieser Unternehmensgröße haben wir im Jahr da genug Plätze, die da einfach noch zu besetzen

00:30:45: sind.".

00:30:46: Okay!

00:30:47: Sehr schön.

00:30:48: Jetzt hast du ja schon gesagt, wir brauchen junge Menschen und Azubis und wir möchten denen gerne eine Chance bieten.

00:30:55: Jetzt stelle ich aber mal aus der Sicht der Jugendlichen die Frage, warum soll ich denn jetzt zu euch kommen?

00:31:01: Schertl bietet viele Möglichkeiten.

00:31:02: Der Leon hat es auch schon angesprochen, gerade im technischen Bereich wenn man da eine gewerbliche Ausbildung macht.

00:31:07: wir haben ein eigenes Ausbildungszentrum Wir haben unsere Ausbilder dort vor Ort Es ist alles zentral bei uns und wir haben verschiedene Benefits.

00:31:15: Wir versuchen die Azubis zum Beispiel bei den Vorden zur Berufsschule unterstützen wir sie finanziell entweder durch ja Busverzicket oder Vorgemeinschaft den nach dem Oder.

00:31:25: es gibt eine jährliche sogenannte Mobilitätsprämie in Höhe von tausend einhundert Euro.

00:31:29: Umhalt, ja so die Investitionen wie Führerschein ist ja doch ein großer Part was da finanziell auf einen zukommt dazu unterstützen.

00:31:36: das ist zum Beispiel etwas.

00:31:37: dann haben wir Weihnachtsurlaubsgeld das sind auch immer monetäre Sachen für junge Leute da auch mit wichtig sind.

00:31:44: und natürlich die Übernahme ist natürlich auch mal denke ich so ein Thema was wichtig ist dass wir wirklich auch für die Zukunft Die leute bei uns haben wollen.

00:31:54: auch die Weiterbildung ist möglich, wenn einer jetzt ausgelernnt hat und sagt Mensch in zwei drei Jahren ich möchte gern noch den Techniker machen.

00:32:01: Ich möchte den Meister machen dann haben wir bei uns die Schaddel Academy.

00:32:04: also da ist immer die Möglichkeit sich da im Gespräch mit dem Vorgesetzten zu führen und zu sagen Mensch ich möchte das gerne machen.

00:32:11: welche Möglichkeiten gibt es für mich?

00:32:13: wie können wir das umsetzen?

00:32:15: Es hat gerade gesagt, ihr habt die Scherdelakademie.

00:32:17: Was kann ich mir darunter vorstellen?

00:32:19: Ich habe gar

00:32:20: keine Vorstellung!

00:32:21: Ja es klingt sehr hochtraben.

00:32:23: Scherdl Academy heißt einfach wir sind ja ein Konzern Der Hauptsatz ist Mike Tretwitz und da ist halt auch in Zusammenarbeit einfach von allen Standorten, wo halt Marienberg auch dazu zählt.

00:32:34: Und jeder Standort tut den ganzen Weiterbildungsbereich ja fördern.

00:32:39: wir haben einen Katalog der online jetzt ist es sogar online.

00:32:41: früher hatten was alles im Katalog also Papierform kann man den einsehen und man hat eine gewisse Auswahl an Schulungen je nach Bereich und dann kann der Mitarbeiter selbst erst mal schauen Mensch was interessiert mich?

00:32:55: Und dann kommt vielleicht auch Initiativ der Vorgesetzte auf ein Zuhause und sagt, Mensch, werde ich auch das noch was für dich oder so.

00:33:01: Also ja Akademie, sag mal mal bisschen höherer Begriff für die Weiterbildung Qualifizierung.

00:33:06: Ja genau

00:33:07: cool sehr schön.

00:33:09: also es klingt wirklich so als gibt's bei euch da wirklich sehr viele Möglichkeiten auch nach der Ausbildung wenn man engagiert ist dort voran zu kommen.

00:33:16: Vielleicht abschließende Frage noch warum ist jetzt gerade der Automobilbereich so cool um dort eine Ausbildung zu machen?

00:33:22: Ja, also es ist vielseitig.

00:33:24: Wir haben ja mit unseren Produkten im Fahrzeuginbau viele Produkte die da einfach genutzt werden benötigt werden.

00:33:33: und ob sie nur in E-Mobilität reinkommen oder ich sage jetzt mal konventionell ein Auto überall wirds benötigen.

00:33:40: Und da sind wir grad breit aufgestellt, auch mit dem Produktsortiment am Standort Marienberg.

00:33:47: Wo wir dann die Produkte... Wir wollen natürlich auch gerade die Situation zeigen, weil wir müssen auch weitere Werkmärkte erschließen.

00:33:54: Das ist ganz klar.

00:33:55: aber das ist natürlich all sein langer Prozess.

00:33:57: Aber da sind war auch dran uns noch breiter aufzustellen.

00:34:03: Sehr schön!

00:34:05: Jetzt ist es ja so grade bei den industriellen Berufen, die sind ja schon immer sehr Ja, sehr männerlastig.

00:34:13: Ist das trotzdem auch was für junge Frauen?

00:34:16: Haben wir auch?

00:34:21: Mädels mit am Start, die technische Berufe lernen.

00:34:24: Mechatroniker, Industrimechanikerin, Werkstoffprüfer und ja sie sind durch die verschiedensten Wege dahin gekommen genau weil Anfangs durch ein Praktikum haben wir den gezeigt.

00:34:35: Mensch es gibt vielleicht auch die Option wenn Interesse gezeigt worden ist für die Bereiche.

00:34:40: Schau dir doch mal den Bereich Industremechanik an.

00:34:43: das haben wir dann gezeigt Und so haben wir schon auch Mädels für den Beruf gewinnen können.

00:34:49: Das ist uns jetzt nicht fremd.

00:34:51: Also für uns, ob nur ein junges Mädchen das passt rein und es ist auch schön für die Gruppe, fürs Team an sich, für dir auszubilden untereinander dass das natürlich gut gemischt ist.

00:35:02: Definitiv schön!

00:35:05: Gibt's jetzt so.

00:35:06: abschließend noch einen Punkt den du jungen Menschen wenn sie gerade in ihrem Berufsorientierungsprozess mitgeben würdest?

00:35:13: Aber wirklich auch vielleicht zu einem Bewerbungs-Tipp wo du sagst Das ist was, das finden wir immer toll.

00:35:18: Wenn es bei einer Bewerbung irgendwie mit dabei ist?

00:35:20: Ja

00:35:21: ja also ich habe schon ganz verschiedene Gespräche geführt.

00:35:25: Manche gut vorbereitet manche weniger und also Ich muss sagen man sollte schon wissen Was die Inhalte von dem Ausbildungsberuf sind.

00:35:33: Also wenn nicht mich jetzt zum Beispiel für die Industriemechanik also als industriemechaunige Bewerbe Sollte ich schon wissen grob worum geht's denn da?

00:35:41: natürlich erzählen wir dann was derjenige bei Schadeln machen würde.

00:35:44: das ist schon richtig.

00:35:45: aber dass man schon für sich so ein bisschen sortiert, vielleicht durch einen Praktikum, durch Probearbeiten oder Ferienarbeit.

00:35:53: Mensch ist das technisch?

00:35:54: Schon mal diese Unterscheidung, ist das was für mich?

00:35:58: Ist das zu grundlegend ein Weg?

00:36:00: für mich könnte das sein und dass man sich da schon ein bisschen über die Berufe informiert weil es ist ja für beide Seiten... Man sollte schon die richtige Entscheidung treffen.

00:36:09: Na

00:36:09: klar!

00:36:10: Wenn man dann die Probezeit abricht, das ist ja für keine Seiten schön.

00:36:14: und von daher wenn wir merken dass da jemand doch noch sehr unentschlossen ist.

00:36:18: Dann geben wir gern den Hinweis Mensch kommt auch nochmal vorbei guckt ihr das im Ausbildungszentrum an Die Einzelnen, auch vielleicht Unterschiede.

00:36:26: Mechatroniker, Industrimechaniker ist auch nicht allen so klar, ne?

00:36:30: Manche Berufe kennen sie auch gar nicht wie zum Beispiel Verfahrensmechanik für Beschichtungstechnik.

00:36:35: da wissen die jungen Leute klar wer ist das was machen die?

00:36:39: und da haben wir dann die Möglichkeit durch unsere auch zusammenarbeit mit den Schulen wo auch die Schulklassen immer zu uns kommen in der Berufsorientierung mal zu sagen Mensch vielleicht wäre der beruf aus für dich und wo wir den dann halt vorstellen

00:36:51: sehr schön toll Wirklich viele gute Tipps und ich hoffe, dass zumindest auch mit dem Podcast natürlich auch viele junge Menschen dann schon mal wissen was sie in der Streamschöne kaputt gemacht haben.

00:37:01: Und im besten Fall für den Bewerbungsgespräch dann schon einmal gut oder besser vorbereitet ist ne?

00:37:07: Letzte Frage noch wir sind ja hier auch bei dem Erz Live Podcast.

00:37:11: deswegen war noch so eine Frage auch Richtung unserer Region wo wir hier leben.

00:37:16: Was bedeutet denn für dich das Erzgebirge?

00:37:19: Ja, Heimat.

00:37:21: Das sage ich jetzt mal als Erstes und ja auch in unserer Region.

00:37:25: also wir müssen halt versuchen die jungen Leute für uns weiterhin zu gewinnen dass sie auch hier bleiben das mit den Arbeitsplätzen besetzen können dass die Firmen weiter leben können und dazu braucht es einfach die Jungen Fachkräfte von morgen.

00:37:38: und das ist also auch bis in meine Intention dafür zu sorgen.

00:37:43: Sehr schön!

00:37:44: Was macht für dich das Erzgebirge so schön?

00:37:46: Herzgeberjahre, viel Grünes.

00:37:48: Frische Luft!

00:37:50: Ja, frische Luft.

00:37:52: Gerade

00:37:52: wenn man in Berlin war weiß man ja, wenn man wieder herkommt...

00:37:55: Also ich bin gern mal in den Städten unterwegs, gern mal so Tagesausflüge oder übers Wochenende aber dann weiß man schon die Ruhe zu schätzen an Zuhause.

00:38:05: Auf jeden Fall.

00:38:05: Und auch Kinder hat und so, Action-Hahn.

00:38:10: Die Ruhe und Entspannung findet man doch dann am besten ja wieder im Erzgebirge.

00:38:16: Sehr schön, toll!

00:38:17: Also wirklich Annett vielen vielen Dank für deine Zeit auch und ich glaube was bleibt einem noch anders zu sagen als es lohnt sich sich bei Schertl auf jeden Fall zu bewerben?

00:38:27: Für den Ausbildungsberuf des Industriemechanikers-Industriemehanikerinnen oder auch für weitere Berufe, die ihr anbildet.

00:38:34: Da wird es ja bestimmt auf der Website eine schöne Übersicht durchgeben, wo man sich das alles anschauen kann.

00:38:38: Also vielen Dank für deine Zeit und vielen Dank auch an euch alle fürs Zuhören oder auch zu schauen wer dir diesen Podcast hier zum Beispiel auf YouTube schaut!

00:38:48: Ihr könnt uns natürlich auch gerne folgen, das würde uns wahnsinnig unterstützen und schreibt doch gerne auch mal euer Feedback in die Kommentare und bewertet auf jeden Fall den Podcasten wirklich teilt ihn bis es nicht mehr geht.

00:39:00: Und dann hören wir uns nächste Woche schon wieder zum nächsten ErzLive Podcast, bis dahin macht's gut und tschüss!

00:39:15: Der ArtsLive Podcast ist eine Produktion von PaceMedia Point.

00:39:32: Moderation Patrick Schmidl, Redaktion Ange Nina Fleischmann, Produktion Virginia Weinholdt, Nico Lenk und Lukas Rosner.

00:39:41: Tschüss

00:39:42: bis nächste Woche!

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